Nach einer Studie der BDA und BDI ist die Zahl der fehlenden Fachkräfte im Bereich MINT um 73 % seit Jahresbeginn auf 167.000 Stellen angestiegen. Nach Aussage von Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender von BDA und BDI, brechen 27 % der Studienanfänger in MINT wegen schlechter Studienbedingungen ab. Daher fordert er die Länder auf mehr Geld in Bereich MINT in die Hochschulen zu investieren. Leider ist dies aber in Mainz noch nicht angekommen, wo weiter im Bereich Bildung gespart wird.
Spannend finde ich dabei auch der Aspekt, dass nicht nur in klassischen MINT-Bereichen hervoragende Berufs- und Verdienstchancen vorhanden sind, sondern auch in anderen Berufsfeldern wie Lehre, Beratung und Management. So besitzen wohl 40 Prozent der DAX-Vorstandsvorsitzenden einen MINT-Hintergrund.
Quellen: Pressemitteilung und Mint-report
BDA = Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeber
BDI = Bundesverband der Deutschen Industrie
MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik